top of page
  • AutorenbildJana

Dhyana

Die siebte Stufe des 8-gliedrigen Pfads nach Patanjali.

Teil von "Antaratma sadhana": Seelische Aufgaben


Dhyana entspricht dem, was wir unter Meditation verstehen.

Die Aktivitäten des Geistes kommen zur Ruhe, wir bekommen Einblicke ins Absolute, nichts davon ist in Worten beschreibbar.


Wie kommen wir dorthin?


Wir versuchen, die Stufen 1-6 aus ganzem Herzen und mit voller Überzeugung und Disziplin zu leben.

Wir geben uns Zeit und setzen uns nicht unter Druck.

Dharana (6. Stufe des Pfades) und Dhyana lassen sich schwer voneinander trennen.


Im Dharana haben wir uns auf etwas bestimmt fokussiert und dieses Objekt und seine Eigenschaften (Atem, Licht, Geräusche, Gerüche usw.) bewusst wahrgenommen und beurteilt.

Unser Training bestand aus vielen Momenten der konzentrierten Aufmerksamkeit.


Irgendwann, wenn unser Geist soweit vorbereitet und geschult ist, kann er an einen Punkt gelangen, an dem die vielen Momente der konzentrierten Aufmerksamkeit ineinander fließen und verschmelzen.

Wo die Anstrengung plötzlich endet und keine Notwendigkeit mehr zur Konzentration besteht, keine bewusste Wahrnehmung eines Gegenstands mehr existiert.

Es herrscht dann ein bewusster Zustand, bei welchem endlich die Grenzen zwischen Innen und Außen verschwinden. Die Dualität wird aufgelöst.

Wir sind einfach klar. Der Geist ist ruhig und frei von Gedanken.


Wikipedia beschreibt diesen Zustand wie folgt:

"Dhyana (Sanskrit, n., ध्यान, dhyāna, Meditation; vgl. Pali: Jhāna, oft als Glühen, Brennen übersetzt) bezeichnet in der indischen Yoga-Philosophie die höheren Bewusstseinszustände der Meditation oder der Versenkung. Dhyana lässt sich als ein Erfahrungsakt der reinen Beobachtung beschreiben, bei der das menschliche Ego und seine Gedanken keine Rolle mehr spielen; der Zustand der Zeitlosigkeit und der kosmischen Verbundenheit wird erfahrbar."

Lasst uns die einzelnen Stufen nochmals reflektieren und dann aus ganzem Herzen leben, um diese wunderbare Erfahrung machen zu können! Geben wir uns genug Zeit dazu, werden wir früher oder später alle an diesen Punkt kommen!

 

Dhyana

The seventh stage of the 8-limbed path by Patanjali.

Part of "Antaratma sadhana": Mental Tasks


Dhyana is meditation.

The activities of the mind finally come to rest, none of it can be described in words, we get insights into the absolute.


How do we get there?


By living stage 1-6 wholeheartedly and with lots of conviction and discipline.

We give ourselves time and do not put ourselves under pressure.

Dharana (6th stage of the path) and Dhyana are difficult to separate.


In Dharana, we focused on something and consciously perceived and judged this object and its properties (breath, light, sounds, smells, etc.).

Our training consisted of many moments of concentrated attention.


At some point, when our mind is prepared and trained so far, it can reach a point where the many moments of concentrated attention flow into each other and merge.

Where the effort suddenly ends, where there is no longer any need for concentration, where no conscious perception of an object exists.

There is then a conscious state in which the boundaries between inside and outside finally disappear. Duality is dissolved.

We are simply clear. The mind is calm and free of thoughts.


Here's how Wikipedia describes this state:

Dhyana (Sanskrit, n., ध्यान, dhyāna, meditation; cf. Pali: Jhāna, often translated as glow, burning) refers in Indian yoga philosophy to the higher states of consciousness of meditation or immersion. Dhyana can be described as an experiential act of pure observation, in which the human ego and his thoughts no longer play a role; the state of timelessness and cosmic connectedness can be experienced.

Let's reflect on the individual stages again and then live them with all our hearts to have this wonderful experience! If we give ourselves enough time, sooner or later we can all get to this point :)

14 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Samadhi

Dharana

Σχόλια


Beitrag: Blog2_Post
bottom of page